Fusionsprozess

Fusion hat stattgefunden!

Dechant Hombach verliest am 1.9.2007 die Urkunde Dechant Hombach verliest am 1.9.2007 die Urkunde zur Neuerrichtung der Pfarrei St. Matthias Neuwied. Neben ihm Weihbischof Peters und Pastor Darscheid.


Berichte zur Fusion können Sie hier nachlesen.


Aus drei Gemeinden wird im Herbst 2007 eine ...

Die Innenstadtgemeinden wollen fusionieren. Werden dann Kirchen geschlossen? Demnächst gehört Niederbieber auch noch zu uns. Kann man das so sagen? Hl. Kreuz wird eine Moschee. Wer hat denn das gesagt?
Viele Fragen stehen zur Zeit im Raum, weil viele Veränderungen anstehen. Und viele Gerüchte sind im Umlauf. Und sie stimmen (fast) alle nicht. Zum Beispiel: Hl. Kreuz wird keine Moschee. Ein frei erfundenes Gerücht (vielleicht weil der Turm an ein Minarett erinnert?).
Zuerst einmal: was ist sicher? Welche Veränderungen stehen an?
Sicher ist, dass der Pfarreienrat und die Verwaltungsräte unserer drei Gemeinden beschlossen haben, dass unsere Innenstadtgemeinden sich auflösen und zu einer neuen Pfarrei fusionieren sollen. Ein entsprechender Antrag liegt in Trier vor. Das bedeutet, dass unsere Gemeinden den eingeschlagenen Weg der guten Zusammenarbeit weiter gehen und Strukturen vereinfachen wollen. Konkret würde das bedeuten: es gibt nur noch einen Pfarrgemeinderat und einen Verwaltungsrat. Es bedeutet aber nicht, dass es nur noch eine Kirche geben wird. Vieles soll zusammengehen, aber anderes wird weiterhin „vor Ort“ leben. Wie das aussehen kann, wird in verschiedenen Arbeitsgruppen überlegt. Eine Steuerungsgruppe achtet darauf, dass alle Fragen zum Zug kommen.
Dabei werden auch schwierige Fragen auf uns zukommen. Können wir uns auf Dauer wirklich drei Pfarrheime, drei Pfarrhäuser, drei Kirchen, 4 Kindergärten leisten? Das sind nur Beispiele. Aber bis jetzt gibt es noch keine Entscheidungen, sie sind noch nicht einmal angedacht.
Ein weiteres Thema betrifft die Zukunft unserer Gemeinden im Verbund des Bistums und des Dekanates. Stichwort: Plan 2020. In unserem Dekanat Rhein-Wied (umfasst fast den ganzen Kreis Neuwied) sollen größere pastorale Räume entstehen. Die Gründe liegen auf der Hand: Rückgang des Personals, zu wenig Geld, Bevölkerungsschwund. Die Anforderungen an die Kirche werden immer vielfältiger, die Aufgaben ändern sich radikal.
Alle Gemeinden wurden gefragt, mit wem sie in Zukunft einen pastoralen Raum bilden möchten. Wir haben uns für eine große Lösung entschieden, die auch noch in 5 oder 15 Jahren trägt: eine Einheit zusammen mit St. Bonifatius (Niederbieber), St. Peter und Paul (Irlich) und mit St. Michael (Feld-kirchen). Das Dekanat und das Bistum haben dieser Lösung zur Diskussion vorgeschlagen. Sie wird z.Zt. weiter beraten. Eine Entscheidung soll es im Juni 2007 geben.
Wenn es so kommen sollte, dann stehen den Gemeinden und den Menschen, die in den Gemeinden leben und arbeiten, große Veränderungen bevor. Dann muss die Seelsorge auf ein neues Fundament gestellt werden. Dann heißt es Abschied nehmen und Neues wagen.
Es kommen spannende Jahre und Entwicklungen auf uns zu. Wir haben uns in der Pfarreiengemeinschaft Hl. Kreuz, Liebfrauen und St. Matthias vorgenommen, sie als Chance zum Aufbruch zu begreifen.
Unsere Bitte an Sie: machen Sie sich mit auf den Weg, getreu dem Motto eines Kirchenliedes: Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns stellt!


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